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Presseerklärung vom 06.04.07
Rücktritt des 2. Bürgermeisters Gerhard Meinls (CSU) wegen der DTK-Affäre
Die Machenschaften der Landkreis CSU unter maßgeblicher Beteiligung des 2. Bürgermeisters Gerhard Meinl, der in seiner Funktion als DTK
Drahtzieher mit vollem Vorsatz mehr als 400 000 Euro an Steuergeldern "rausgeblasen" (O-Ton Meinl) hat, lassen Zweifel aufkommen, ob dieser Mann die Stadt Geretsried und seine Bürger als zweiter
Bürgermeister noch seriös repräsentieren kann. Dieser Eindruck verfestigt sich noch, wenn bis jetzt weder eine vernünftige Erklärung vorliegt, geschweige denn eine Entschuldigung von Herrn Meinl geleistet wurde.
Das Gebaren der CSU Mehrheit gegen die Kreisräte von SPD, FW, Bayernpartei, ÖDP, FDP und den Grünen ist zwischenzeitlich typisch für die
Partei, die offensichtlich inhaltlich und personell verbraucht ist, und die auf Grund ihrer absoluten Mehrheit im Kreistag den Landkreis offensichtlich inzwischen als ihr Privateigentum ansieht. Dazu passt auch der
Umgang von Herrn Meinl mit den Medien: "Redaktionsleiter Braun muss unser Verbündeter werden". Man fragt sich an dieser Stelle unwillkürlich, ob Redakteure von der CSU bereits als verlängerter
Informationskanal angesehen werden.
Teile seiner Partei, wie Herr von Hassel haben Herrn Meinl bereits öffentlich zum Rücktritt aufgefordert. Paul Wildenauer, Sprecher des
Grünen-Ortsverbands Geretsried schließt sich dem an und erklärt "Angesichts wissentlich verschwendeter, vom Bürger mühsam erarbeiteter Steuergelder ist Gerhard Meinl als Hauptdrahtzieher in der DTK Affäre
nicht mehr geeignet die Stadt Geretsried als zweiter Bürgermeister zu repräsentieren. Ich fordere ihn daher auf, sofort von seinem Amt zurück zu treten, zumal diese Forderung bereits aus den Reihen der CSU selbst
gestellt wird".
Ob er für das Amt des CSU Ortssprechers weiterhin geeignet ist, kann nur die CSU selbst beurteilen Sollte die CSU nicht mehr in der Lage ist,
diese inhaltliche und personelle Krise aufzuarbeiten, so wird dies der Bürger bei der Kommunalwahl am 2. März 2008 nachholen. Will sich die CSU wirklich diese Ohrfeige abholen und mit diesem Mann erneut in einen
Wahlkampf ziehen?
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Zeifang Mitglied des Ortsvorstands Geretsried
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