Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, Sehr geehrte Bürgerinnen und
Bürger,
ich freue mich, dass ich heute Gelegenheit habe, Ihnen über den Stand der Umwelt in Geretsried zu berichten und darüber, was ich als Umweltreferentin in den letzten beiden Jahren
getan habe.
Der Stadtrat hatte mich ja im Mai 2002 damit beauftragt, unsere Lebensgrundlagen
· den Geretsrieder Boden · das Geretsrieder Wasser · und die
Geretsrieder Luft
besonders im Auge zu behalten. Das ist eine große Verantwortung. Ich danke Ihnen an
dieser Stelle für Ihr Vertrauen. Ob es mir gelungen ist, dieses Vertrauen zu rechtfertigen, muss mein heutiger Vortrag zeigen.
1. Rahmenbedingungen 1.1 Lage von Geretsried 1.2 Stadtleitbild 1.3
Klimaschutzbündnis 1.4 Ökokonto 1.5 Umweltamt
2.
Sachstand zu unseren Lebensgrundlagen 2.1 Boden 2.1.1 Altlasten 2.1.2 Flächenverbrauch
und Versiegelung 2.1.3 S-Bahnverlängerung nach Stein 2.1.4 Mediterana 2.2 Wasser 2.2.1 Belastungen 2.3 Luft 2.3.1 Verkehr 2.3.2 Emissionen von Kohlendioxid und FCKW
2.3.3 Solarförderprogramm 2002/2003 (mit Anlage Abschlussbericht Solarförderung) 2.3.4 Gebäude- und
Energiemanagement 2.3.5 Energiebeauftragter für städt. Liegenschaften 2.3.6 Förderprogramm zur Energieeinsparung (mit Anlage Umweltprojekt
aus Ottobrunn) 3.
Sonstiges 3.1 Waldfest (Nistkastenprojekt, Waldlehrpfad)
Noch eine kurze
Information zu meinem Vortrag: Umweltthemen haben, wie alle Fachthemen, ihre eigenen Begriffe. Da Sie zum Teil ganz andere Schwerpunktthemen abdecken als den Umweltschutz, werde ich versuchen,
Fachausdrücke kurz zu erklären. Ich habe Ihnen außerdem ein Skript zusammengestellt, in dem Sie den Stand zur Umwelt in Geretsried noch einmal in Ruhe – und teilweise etwas ausführlicher -
nachlesen können.
1. Rahmenbedingungen
Ich beginne mit den Rahmenbedingungen, die wir in Geretsried zum Thema Umwelt haben.
1.1 Lage
Geretsried liegt eingebettet in Waldflächen und Grünland, das teilweise landwirtschaftlich genutzt wird, aber auch als Bannwald,
Natur-, Landschaftsschutz-, oder FFH-Gebiet ausgewiesen ist.
Ein besonderes Merkzeichen Geretsrieds ist der alte Baumbestand, den wir unserer Geschichte verdanken. Er ist, wie uns der Stadtarchitekt Herr von Angerer in der Märzsitzung informiert hat, zwar weder
modern-städtisch, noch architektonisch, passt aber ausgezeichnet zu unserem Slogan, Geretsried – einfach anders.
Leider wurde unser Baumbestand alleine in den letzten zwei Jahren weiter dezimiert. Gründe dafür sind z.B. die innerstädtische bauliche Verdichtung und die Tatsache, dass wir es leider nie zu einer Baumschutzverordnung gebracht haben. Wir haben
zwar einen Baumkataster, den das Umweltamt gewissenhaft pflegt. Dieser enthält aber nur städtische Bäume und dient weniger deren Erhalt, als vielmehr der Verkehrssicherheit.
Baumschutz muss übrigens nicht bedeuten, dass wegen Bäumen überhaupt nicht oder nur darum herum gebaut werden darf. Auch eine
Neuanpflanzung an anderer Stelle kann manchmal eine geeignete Schutzmaßnahme sein. Ein Kugelahorn oder ähnliches im Betonsockel kann allerdings einen frei wachsenden Baum in ökologischer
Hinsicht nicht ersetzen.
Aus aktuellem Anlass müssen wir uns leider über unseren Baumbestand Gedanken machen. Denn nach dem warmen und trockenen Sommer im
letzten Jahr macht uns vor allem bei den Fichten der Borkenkäfer sehr zu schaffen. Das gilt leider auch für unseren Baumbestand im Stadtwald.
1.2 Stadtleitbild
Eine weitere Rahmenbedingung ist unser Stadtleitbild. Es verweist in seiner Präambel auf die Leitgedanken der Agenda 21. Sie erinnern sich: 1992 wurden auf der UN-Konferenz
über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro in der „Agenda 21“ der ökonomische und ökologische Zustand der Erde beschrieben und die notwendigen Handlungsfelder im kommenden Jahrhundert
festgelegt.
Im Stadtleitbild heißt es dazu:
1. Die Zukunftsplanung der Stadt Geretsried soll nach dem Leitbild einer qualitativen und nachhaltigen Entwicklung
ausgerichtet werden. Verbindlicher Fahrplan für eine zugleich sozial gerechte, ökologisch verträgliche und ökonomisch
effiziente Entwicklung ist die 1992 in Rio de Janeiro von der Völkergemeinschaft als Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert verabschiedete Agenda 21. Geretsried bemüht sich darum, den Auftrag von Rio in der
Gestaltung des eigenen kommunalen und regionalen Lebensraumes umzusetzen.
1.3 Klimaschutzbündnis
Im Anschluss an die UN-Konferenz wurde in einem ersten Schritt das „Klimabündnis europäischer Städte“ gegründet. Geretsried ist diesem
Bündnis im Oktober 1996 beigetreten.
Was bedeutet das für uns? Wir haben uns
dadurch verpflichtet, unsere Kohlendioxid – Emissionen bis zum Jahre 2010 zu halbieren. Kohlendioxid deshalb, da dieses Gas maßgeblich am Klimawandel, also an der Erwärmung der Erde beteiligt ist, wenn es in die Atmosphäre gelangt. Das passiert z.B. durch die Verbrennung von fossilen
Brennstoffen, wie Holz und Erdöl, aber auch durch die Reduzierung von Wäldern, da Bäume mehr Kohlendioxid binden, als sie bei ihrem Stoffwechsel wieder freisetzen.
Manchmal würden wir uns zwar einige Grad Wärme mehr wünschen. Wir denken dabei aber nicht an die Hochwasser, Stürme und die völlige
Veränderung unserer Pflanzen- und Tierwelt, die damit zwangsläufig verbunden wären. Die Wetterextreme der letzten drei Jahre – Hochwasser auf der einen Seite und Wasserarmut / Hitze auf der anderen, verbunden mit heftigen Stürmen haben uns einen Vorgeschmack darauf gegeben,
wie sinnvoll es ist, alles zu versuchen, um den Klimawandel wenigstens zu verlangsamen. Viel haben wir dazu in Geretsried noch nicht erreicht. Vor allem wurde trotz mehrerer Vorstöße des Umweltamtes
leider weder im Beitritts- noch in den Folgejahren der aktuelle Kohlendioxid-Ausstoß ermittelt. Da wird es recht schwierig mit einem Vergleich.
1.4 Ökokonto
Erwähnenswert als Rahmenbedingung ist auch unser Ökokonto. Der Stadtrat entschied sich Ende Januar 2002 zu dieser
Investition. Grob gesagt handelt es sich dabei um angekaufte Flächen, die für eine ökologische Aufwertung zur Verfügung stehen, wenn sich andere Flächen durch eine Nutzung ökologisch verschlechtern. Der Haken an der Sache ist, dass dieses Ausgleichsgebot nicht für unbeplante Flächen und für seit Jahren bestehende
Bebauungspläne gilt. Zufrieden stellen kann das eine Umweltreferentin nicht.
Unterm Strich bleibt die Feststellung: Wird die Planungshoheit, wie bei uns, eher dem freien Spiel der Kräfte überlassen, bleibt die
Idee des Ökokontos mehr ein zahnloser Tiger, als ein wirksames Umweltschutzinstrument. Bevor aber nun jemand auf die Idee kommt, das Ökokonto wieder abzuschaffen: Ab Sommer 2004 soll es dazu eine bessere
Regelung geben und dann werden wir unser Ökokonto vermutlich öfter brauchen.
1.5 Umweltamt Geretsried
Eine wichtige Rahmenbedingung ganz praktischer Art ist die Existenz unseres Umweltamtes. Im Zuge der Verwaltungsreform wurde das
Umweltamt 2002 als Sachgebiet Umwelt dem Bauamt zugeordnet. Die Leitung hat seither Herr Sternkopf.
Die Begleitung dieser Umorganisation war eine meiner ersten Aufgaben als Umweltreferentin. Die Zuordnung zum Bauamt ist, rein sachlich, keine ganz glückliche Lösung, da ja gerade zwischen Bauwünschen und Umweltbelangen häufig
konfliktträchtige Berührungspunkte entstehen. Aber dank des hohen Engagements von Frau Domany, Frau Dr. Timans und Frau Wundsam und der guten Kommunikation mit ihrem Vorgesetzten, Herrn Sternkopf, läuft die Arbeit aber auch nach der Umorganisation unverändert gut. Ich erlebe alle Beteiligten als ausgesprochen engagiert und unterstützend und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für diese ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken.
Im Rahmen der Umorganisation fiel mir übrigens auf, dass die Aufgaben des Umweltamtes nirgends klar benannt waren. Auf meine Anregung
hin entstand deshalb ein Anforderungsprofil, aus dem Sie eindrucksvoll die Bandbreite der Themen erkennen können, die die Mitarbeiterinnen des Sachgebietes Umwelt mit Unterstützung von Herrn
Sternkopf bewältigen. Das Anforderungsprofil liegt meinem Skript bei.
Soviel zu unseren Rahmenbedingungen in Sachen Umwelt. Sie sehen: Kaum ein Referent in unserem Stadtrat kann auf so viele positive
Absichtserklärungen und Rahmenbedingungen zurückgreifen wie ich. Da muss Ihnen die Arbeit einer Umweltreferentin mindestens paradiesisch, wenn nicht gar überflüssig erscheinen!
Ganz so ist es dann
doch nicht, sonst hätte der Stadtrat keine hartnäckige Grüne beauftragt, die Geretsrieder Umweltbelange zu vertreten. Aber, soviel gleich vorne weg, es gibt auch viele Kommunen, in denen diese Arbeit
noch wesentlich schwieriger ist.
2. Sachstand zu unseren Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft
Wie sieht es mit unseren Lebensgrundlagen Boden, Wasser, Luft in Geretsried aus?
2.1 Boden Ich beginne mit dem Boden. Warum?
Der Boden unter unseren Füßen ist uns so selbstverständlich und sein Nutzen so naheliegend, dass er uns oft gar nicht mehr bewusst
wird. Man hat- anders als bei Luft und Wasser – nicht das Gefühl, dass der Boden zum Überleben wirklich notwendig ist. Deshalb sind die meisten Menschen in den sog. Wohlstandsgesellschaften inzwischen leider typische „Bodenignoranten“ geworden.
Bezeichnender Weise wird der Wert des Bodens deshalb heute oft nur noch als Wertanlage durch die Grundstückspreise deutlich.
Geretsried macht da leider keine Ausnahme.
Auch hier ist es uns oft nicht bewusst, dass unser Boden nicht nur Spekulationsobjekt, sondern von seiner Funktion her
· Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen
· Nahrungsspendendes Medium
· Wasserspeicher und Hochwasserschutz
· Garant für ein angenehmes, ausgewogenes Klima
sein und bleiben muss, wenn sich auch die nachfolgenden Generationen noch an einer hohen Wohn- und Lebensqualität in
Geretsried freuen können sollen!
Damit ist der Auftrag an mich als Umweltreferentin, verstärkt auf die Qualität des Geretsrieder Bodens zu achten, damit er ausreichend
als Freizeit- und Lebensraum verfügbar bleibt und auch weiterhin ökologische Aufgaben wahrnehmen kann, vielleicht einer der schwierigsten und konfliktträchtigsten überhaupt.
Ich hoffe aber, es wird nun manchem klarer, warum ich gerade diesem Thema so hohe Bedeutung beimesse und auch, warum die Diskussionen
im Stadtrat gerade bei bodenrelevanten Themen manchmal besonders schwierig werden.
Was gibt es also für Probleme mit unserem Boden?
2.1.1 Rüstungs- und sonstige Altlasten
Was wir in Geretsried besser als andere wissen ist, dass Böden Zeugnisse aus der Geschichte bewahren. Was unsere Geschichte anbelangt, hat uns der zweite Weltkrieg Rüstungsaltlasten und die Aufbauarbeit unserer Stadtväter neben vielen
positiven Aspekten ein paar sonstige Altlasten im Boden hinterlassen.
Zu den Rüstungsaltlasten:
Die meisten von Ihnen kennen den Schlussbericht über die Staatliche Erkundung und Gefahr-Erforschung der ehemaligen Rüstungsbetriebe in
Geretsried von März 1996. Sie wissen auch, dass wir im letzten Jahr auf sanften Druck des Landratsamtes begonnen haben, die größten Schadensfälle zu bearbeiten. Das sind der Brandplatz, der Kleine
Schießplatz, die ehemalige Kraftwerkswanne, die halb auf dem ehemaligen Lechnergrundstück und halb auf städtischem Grund liegt und ein kleiner Fund auf einem Grundstück am Isardamm.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Schadensregulierung:
· Die Sanierung, das bedeutet: Die Schadstoffe werden, z.B. durch einen Austausch des Bodens, entfernt
· Die Sicherung, das bedeutet: Es werden Maßnahmen veranlasst, wie z.B. die Abdichtung des geschädigten Gebietes, so
dass die Schadstoffe wenigstens nicht ins Grundwasser gelangen können.
Die Sanierung ist wesentlich nachhaltiger als die Sicherung – und in der Regel auch viel teurer. Für unsere städtischen
Grundstücke müssen wir aber nach dem Bundesbodenschutzgesetz selbst für die Kosten einer Sanierung oder Sicherung der Schadstoffe aufkommen. Ehemalige Standorte von Rüstungsfabriken sind damit unverhältnismäßig mit den Folgekosten des Krieges belastet.
Ich habe deshalb im letzten Jahr zusammen mit Ruth Paulig, der Umweltbeauftragten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag versucht, den
Bayerischen Staat zu einem Zuschuss für Geretsried zu bewegen. Hintergrund ist, dass der Staat in einem Altlastensanierungsfond, der leider nur für mittelsständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft zugänglich ist, seit Jahren Geld hortet, das kaum abgerufen
wird. Er könnte diesen Fond natürlich umwidmen, damit zumindest ehemalige Rüstungsstandorte darauf zugreifen könnten. Das will der bayer. Staat aber nicht, ein Umstand, der weder Frau Paulig noch mir
einleuchten will. Denn statt das Geld für diejenigen vorzuhalten, die gar nicht sanieren wollen, wäre es doch
besser bei denjenigen angelegt, die wirklich etwas unternehmen wollen.
Immerhin hat uns unser Umgang mit dem Thema Altlasten ein großes Lob von Herrn Dr. Czermak (Regierung von Oberbayern) und Herrn
Zadow (Vertreter des Umweltministeriums) eingebracht das ich hiermit an Sie weiter gebe. Es gilt natürlich auch den Vertreterinnen und Vertretern des Landratsamtes und des Wasserwirtschaftsamtes in
Weilheim, die uns immer mit Rat und Tat unterstützen.
Sachstand: Gesichert ist inzwischen der Schaden am Kleinen Schießplatz. Am Laufen ist die Prüfung, ob der Schaden in der
Kraftwerkswanne saniert werden muss, oder ob es ausreicht, ihn zu sichern. Was nun ansteht, ist die Sanierung des Brandplatzes, leider unser mit Abstand größter Schadensfall. Der Schadensfall am Isardamm
wird bearbeitet, wenn der Isardamm saniert wird.
Daneben gibt es noch einige kleinere Vorkommen von Altlasten im Boden, die keine Rüstungsaltlasten sind. Dazu finden Sie einige Angaben
in meinem Skript.
2.1.2 Flächenverbrauch und Versiegelung
Flächenverbrauch:
Nun zu einem weiteren Problem mit unserem Boden. Jeden Tag wird in Deutschland eine Fläche so groß wie etwa 170 Fußballfelder mit Siedlungen, Straßen und Gewerbegebieten überbaut.
Bayern mischt dabei sehr kräftig mit.
Wir in Geretsried auch. Allein im letzten halben Jahr haben wir mindestens 17.000 qm Fläche neu verplant und versiegelt.
Im Oktober 2003 beschäftigte sich der Entwicklungs- und Planungsausschuss auf meine Initiative hin erneut mit dem Problem
Flächenverbrauch und –versiegelung. Zu Grunde lag ein dringender Aufruf von Herrn Innenminister Beckstein an alle Bürgermeister und Gemeinderäte vom 28.10.2002, von dem ich allerdings nicht über
das Rathaus, sondern aus dem Bayernteil der Süddeutschen Zeitung erfuhr. Danach soll sowohl der Flächenverbrauch als auch die Flächenversiegelung in Bayern drastisch eingedämmt werden.
Hintergrund ist nicht nur die Notwendigkeit, Hochwasserkatastrophen und kleinräumige Klimaänderungen zu vermeiden.
Ein bewusster Umgang mit Flächen ist auch ein weicher Standortfaktor für die Wohn- und Lebensqualität in einer Kommune und damit für die Wirtschaft. Denn er hilft, unsere
Kulturlandschaften zu bewahren und eine attraktive Freizeitgestaltung und Naherholung zu sichern.
Er sichert außerdem gesunde
Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Kinder und Jugendlichen. Denn diese brauchen Freiräume, um sich ausprobieren und gesund
und sozial kompetent entwickeln zu können. Wer dagegen großstädtisch denkt und baut, holt sich letzten Endes auch die sozialen Probleme vor Ort, die wir aus Großstädten kennen.
Der EPA war sich einig: Flächen sollen sparsam verwendet und möglichst nicht versiegelt werden. Die Praxis sieht anders aus: Alleine in
Gartenberg wurden seither auf ehemaligem Waldgrund ein neuer Aldi- und Lidl-Einkaufsmarkt und daneben ein Plusmarkt und eine Orterer-Getränkemarkt genehmigt. Das alleine bedeutet eine Neuversiegelung von
Flächen von ca. 13.000 qm.
Zur Klarstellung: Es geht nicht darum, jede Neu- oder Umsiedlung von Gewerbe zu verhindern. Aber wer sagt, dass Einkaufsmärkte, nur
weil es immer so war, auch weiterhin ebenerdig in die Breite gebaut werden und eigene Parkplätze beanspruchen müssen, sogar wenn die Eingänge direkt gegenüber liegen? Baurechtlich wäre es durchaus
möglich, gemeinsame Parkplätze einzuplanen oder ökologische Kriterien zu vereinbaren. Der Stadtrat muss es halt nur wirklich wollen!
Mir fehlt beim Umgang mit diesem Thema die Phantasie und der Mut, alle Möglichkeiten zu Gunsten des sparsamen
Flächenverbrauchs auszuloten und darüber nachzudenken, welche Anreize wir als Stadt bieten könnten, dass neue Überlegungen dazu sich auch bei den Investoren lohnen.
2.1.3 S-Bahnverlängerung nach Geretsried Stein
Beim Thema Bodennutzung noch ein Wort zur Verlängerung der S-Bahn nach Geretsried Stein durch Bannwald und FFH-Gebiet. Generell ist es keine Frage, dass ich die S-Bahnverlängerung
nach Geretsried unterstütze. Die bisher vorgestellte Streckenführung nach Stein kommt aber für mich aus ökologischen Gründen nicht in Frage.
Warum? Wenn Sie in unseren Flächennutzungsplan schauen werden Sie feststellen, dass der Bannwald dort mit „Klimaschutzwald lokal“ bezeichnet ist.
Einen Grund habe ich schon genannt. Bäume binden Kohlendioxid. Sie leisten aber weit mehr. Sie speichern Wasser und erzeugen Wind. Das bedeutet für uns in der Stadt, dass Emissionen aus Verkehr, Haushalten und Produktion verblasen werden und unser Klima
ausgewogen bleibt.
Haben Sie keine Wälder im Umfeld, entstehen die typischen Wetterlagen mit Hitzestau und Smog, die wir aus vielen
Städten kennen. Nun könnte man beim Bannwald noch einen Eingriff für eine S-Bahn vertreten, da hier im unmittelbaren Anschluss
an den bestehenden Bannwald Neuanpflanzungen vorgeschrieben sind.
Schwieriger wird es mit unserem FFH-Gebiet.
FFH-Flächen schützen nicht nur einmalige oder sehr seltene Lebensgemeinschaften. Sie sollen auch durch ein zusammenhängendes
europäisches Netz besonderer Schutzgebiete die Durchgängigkeit von Lebensräumen und damit den Austausch der Arten sichern.
Wie notwendig das ist, zeigt die Überschrift im Bayernteil der SZ vom 03./04. April: „Landesamt für Umweltschutz schlägt Alarm: Bayern droht die ökologische Verödung.“ Gründe dafür sind unter anderem der enorme Flächenverbrauch und die damit oft verbundene Isolierung der Arten.
Wird der isolierte Lebensraum verändert oder fällt er gar weg, können die Tiere und Pflanzen oft nicht mehr ausweichen. Der Verlust einer FFH-Fläche ist also durch die Aufwertung irgend einer anderen Fläche nicht auszugleichen.
2.1.4 Mediterana
Natürlich darf beim Stichwort Flächenverbrauch auch das bei Gut Buchberg geplante Badeparadies Mediterana nicht fehlen. Es hat etwas Verführerisches, sich in Geretsried so ein optisch ansprechendes Bad vorzustellen. Aber der ökologische Preis ist sehr hoch.
Der geplante Standort liegt im absoluten Außenbereich in einer der schönsten Landschaften unseres Stadtgebietes. Diese würde von Grund
auf umgestaltet und große Teile verbaut bez. versiegelt werden. Das ist ein enormer Eingriff, dessen Folgen für
den Wasserhaushalt und die umgebende Vegetation und Tierwelt völlig offen sind.
Sicher ist, dass damit ein wertvoller Lebensraum verloren gehen wird, der auch bei vielen Spaziergängern sehr beliebt ist. Wir haben
nicht mehr viele solche Landschaftsformen und schönen Ecken in unserer Stadt.
Bedenklich finde ich auch, dass zuerst von einer Badelandschaft mit großem Parkplatz die Rede war. Nun ist bereits klar, dass der
Investor auch ein Hotel bauen will. Unklar ist natürlich, welche Außenanlagen dafür angedacht sind. Die Gefahr ist für mich groß, dass damit der Startschuss für eine Zersiedelung des Außenbereiches
gegeben ist.
Deshalb werde ich dieses Projekt als Umweltreferentin nicht unterstützen.
2.2 Sachstand Geretsrieder Wasser
2.2.1 Belastungen
Belastungen unseres Grundwassers sind ein Thema für sich. Aus der Karte des Wasserwirtschaftsamtes von Weilheim können sie gut erkennen, wie viele belastete Stellen es in unserer Stadt gibt.
Sehr deutlich wird daraus auch, dass die Schäden leider nicht vor Ort am Verursachergrundstück bleiben, sondern sich mit der Zeit
unterirdisch ihren Weg durch das Stadtgebiet bahnen. Sie sehen das an den stattlichen Abflussfahnen, die sich an einigen Stellen über unser Stadtgebiet ausbreiten.
Insgesamt sage ich zur Situation beim Wasser weniger als zum Boden. Nicht weil das Thema weniger wichtig wäre, sondern weil hier das
Wasserwirtschaftsamt in Weilheim mit mehreren Messstellen bei uns zu Gange ist und die Entwicklungen genauestens im Auge behält.
So will ich hier nur zwei Belastungen exemplarisch aufgreifen:
Das erste ist das Problem mit den enorm hohen CSB-Frachten der Firma Böhme.
Was müssen Sie sich unter CSB vorstellen? Der chemische Sauerstoffbedarf – das bedeutet CSB – ist das Maß
für die Sauerstoffmenge, die zum Abbau von organischen Schadstoffen im Abwasser notwendig ist. Im Gegensatz zum biochemischen Sauerstoffbedarf werden dabei auch schwer abbaubare Stoffe erfasst. Aus
dem Abwasserzweckverband war mir schon zu Beginn meiner Stadtratszeit zu Ohren gekommen, dass die Firma Böhme trotz enormer Schmutzfrachten keinen Einleitungsbescheid hat und damit auch finanziell nicht
für die Spitzen beim Abwasserzweckverband aufkommt. Denn durch diese hohen Frachten überschreiten wir unser
Kontingent in der Kläranlage immer wieder deutlich. Das führt nicht nur zu ständigem Ärger im
Abwasserzweckverband, sondern stellt auch Neuansiedlungen von Firmen in Frage, deren Produktion ebenfalls – und sei es in kleinen Mengen - CSB-Frachten mit sich brächte.
Inzwischen hat die Firma Böhme einen Einleitungsbescheid erhalten und damit einen zusätzlichen Anreiz, eine Reduzierung dieser
CSB-Frachten herbei zu führen. Das ist eine erster Schritt in die richtige Richtung.
Um es deutlich zu sagen: Es geht mir hier nicht darum, eine Firma unnötig zu belasten, sondern darum
· dass Firmen für die Belastungen, die sie erzeugen, auch
aufkommen · die Umwelt zu entlasten · uns den Freiraum zurück zu erobern, auch andere Betriebe neu
ansiedeln zu können.
CKW im Grundwasser
CKW im Grundwasser, das Problem ist Ihnen sicherlich noch aus den Schlagzeilen um den Neubau der Isardammschule im Gedächtnis.
Bei den CKW`s, also chlorierten Kohlenwasserstoffen, handelt es sich um eine Stoffgruppe, die bei Kontakt in der Regel hochgiftig ist,
bereits in geringen Mengen toxisch wirken kann und erwiesener Maßen krebserregend ist.
Als man beim Neubau der Isardammschule wider Erwarten ins Grundwasser kam, musste der Bau mit einer teuren Spezialfolie nachträglich
abgesichert werden. Denn auf dem Grundstück verläuft eine mit CKW belastete Abwasserfahne, die aus der Produktion der Firma Böhme stammt. Die Sicherung wurde notwendig, da die CKW die unangenehme
Eigenschaft haben, auch durch Mauerwerk zu gelangen. Die Firma Böhme beteiligte sich zu guter letzt auch an den Mehrkosten.
Warum diese beiden Beispiele? Sie sehen
daran sehr deutlich, dass Wasserverschmutzungen nicht nur eine Frage der Trinkwasser- oder Brauchwassernutzung sind, sondern sehr schnell unsere Entwicklungs- und Planungsmöglichkeiten beschränken und
richtig Geld kosten können.
Damit aber kein schiefes Bild entsteht: An den vielen Schadstoffbelastungen aus der Nachkriegszeit, die sie auf der Karte des
Wasserwirtschaftsamtes sehen, war längst nicht nur die Firma Böhme beteiligt. Genau so gut hätte ich z.B. auch den sogenannten „Ölsee“ oder viele, viele andere Beispiele nehmen können.
2.3 Luft
Nun zur letzten der Lebensgrundlagen, unserer Luft. Ist sie belastet und wenn ja, wie?
2.3.1 Verkehr
Klassisch zum Thema Luft gehört der Verkehr. Das Verkehrsaufkommen steigt, auch bei uns in Geretsried.
Die Situation wird sich durch eine Ballung
von Einkaufsmärkten in Gartenberg nicht bessern.
Durch das neue Badeparadies in Buchberg wird sie sich weiter verschärfen. Mag sein, dass die B 11 in der Lage ist, im Schnitt bis zu 1500 Besucher pro Tag mehr aufzunehmen. Sie als Geretsrieder Bürgerinnen und Bürger müssen aber dann, egal ob Sie das Bad nutzen oder nicht, bei den Einfahrten Stein, Tattenkofenerstraße, Höglkreuzung und Rathaus ein bisschen länger warten, bevor Sie auf die B 11 einfahren oder von ihr herunterfahren können.
Da auch die Egerlandstraße verengt werden soll, was ich übrigens sehr positiv sehe, empfehle ich dringend, unser
Verkehrskonzept zu aktualisieren.
Zum Verkehr gibt es aber auch ein sehr erfreuliches Beispiel und das ist unser Stadtbus. Wir verdanken ihn maßgeblich dem rührigen Arbeitskreis
Verkehr der Agenda Geretsried-Wolfratshausen. Da wir uns einig sind, dass das eine sinnvolle Sache ist, beschränke ich mich hier auf ein herzliches Dankeschön an die Agenda.
Momentan engagiert sich der Arbeitskreis für eine Fußgänger- und Radlfahrer- freundliche Gestaltung rund um den Karl-Lederer-Platz und
die Egerlandstraße und – zusammen mit dem ADFC und dem Bund Naturschutz - auch immer wieder für ein übergreifendes Radwegekonzept. Auch das sind Maßnahmen, die unserer Luftqualität zu Gute kommen. Ganz klar, dass ich diese Arbeit als Umweltreferentin unterstütze. An alle Engagierten ein herzlicher Dank.
2.3.2 Emissionen von Kohlendioxid
Das Umweltamt hat bereits vor meiner Zeit als Umweltreferentin einiges zur Reduzierung von Kohlendioxid in die Wege geleitet. So wurden
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Energie wirtschaftlich geschult und Energiegutachten für einige städtische Liegenschaften mit hohem Energiebedarf erstellt.
Schon zu meiner Zeit als Umweltreferentin sind wir, wenn auch sieben Jahre nach unserem Beitritt zum Klimaschutzbündnis, nun auch in
den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung eingestiegen. Das freut mich natürlich sehr. Sie wissen, unser Eisstadion und Hallenbad werden nun mit einem Blockheizkraftwerk versorgt. Das braucht
zwar auch fossile Brennstoffe, hat aber bei einer mit herkömmlichen Systemen vergleichbaren Menge eine erheblich bessere Energiebilanz.
2.3.3Solarförderprogramm 2002/2003
Auf Initiative der Grünen beschloss der Stadtrat am 29. Januar 2002, thermische Solaranlagen i.H.v. 10% der Anschaffungskosten bis zu
einem Höchstbetrag von 500,--€ zu fördern. Warum dieser Antrag? Durch den Ausbau der Solaranlagen, die nicht
fossile Brennstoffe, sondern einfach die Kraft der Sonnen nutzen, können wir natürlich am meisten an Kohlendioxid einsparen. Das zeigt die Erfolgsbilanz unseres Förderprogramms:
Bis Januar 2003 wurden 20 Anträge für insgesamt 129 m² Kollektorfläche ausbezahlt, insgesamt 9801,-- €, die der Umwelt und dem Klima zu
Gute kamen, denn dadurch werden jährlich 22 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Seit Anfang 2003 wurde die Bundesförderung pro m² deutlich erhöht und parallel dazu eine Doppelförderung ausgeschlossen. Nur deshalb
haben wir das Solarförderprogramm eingestellt.
Zu einer eigenen Solaranlage auf einem unserer zahlreichen städtischen Liegenschaften haben wir es, abgesehen von unserem Versuch an
der Isardammschule, leider trotz guter Fördermöglichkeiten und unserer Mitgliedschaft im Klimaschutzbündnis noch nicht gebracht.
Um so mehr freut es mich, dass der Arbeitskreis Energie der Agenda Geretsried- Wolfratshausen gezeigt hat, dass auch Bürger selbst so
ein Projekt auf die Beine stellen können. Ein besonderer Dank an diesen erfolgreichen Arbeitskreis. Das
entbindet uns aber meines Erachtens nicht, auch als Stadt mit gutem Beispiel voran zu gehen.
2.3.4 Gebäude- und Energiemanagement
In der Stadtratssitzung vom 25.11.2003 habe ich angeregt, Arbeitskreise zu den Themen Gebäudemanagement und Energiebewirtschaftung zu gründen. Diese Arbeitskreise werden voraussichtlich im Mai 2004 mit ihrer Arbeit beginnen.
Grund für diesen Vorschlag war nicht nur die Kostenentwicklung bei den Betriebskosten städtischer Liegenschaften. Was den Energie- und Wasserverbrauch betrifft gibt es leider die einen oder anderen Zahlen, die ein genaueres Hinsehen erfordern.
In erster Linie ist das die Adalbert-Stifter-Hauptschule, in der auch die Musikschule und viele Kurse der VHS untergebracht sind.
Die hohen Verbrauche sind einerseits auf bauliche Ursachen zurückzuführen. Wie Sie wissen, wurde die Musikschule nachträglich
aufgestockt und die Anforderungen, z.B. an die Wärmedämmung, waren in den verschiedenen Bauabschnitten unterschiedlich streng.
Aber die Verbrauchskosten sind mit Sicherheit auch Nutzer bedingt. Deshalb startete eine engagierte Gruppe im Februar einen Versuch, die Hauptschule für ein Energiesparprojekt zu gewinnen.
Vertreten waren bei diesem Gespräch der Arbeitskreis Energie mit dem Leiter, Herrn Ogilvie, die beiden Lehrerinnen Frau Motl und Frau
Kohlhepp, die das Energiesparprojekt Fifty-Fifty an Realschule und Gymnasium so erfolgreich betreut haben, Frau Domany vom Sachgebiet Umwelt, und ich.
Leider ist es uns dieses Jahr so kurzfristig nicht gelungen, ein Energiesparprojekt ins Leben zu rufen.
Der schonende Umgang mit Energie ist meines Erachtens aber nicht nur eine Kostenfrage, sondern auch ein pädagogischer
Auftrag, vor allem an unsere Schulen.
Ich arbeite deshalb weiter unverdrossen daran, dass wir diese nach und nach in Energie- und andere Ressourcensparprojekte einbinden
können und bitte Sie alle dafür um Ihre Unterstützung. Diese Projekte müssen sich für die Schulen natürlich
auch lohnen. Ein nennenswerter Teil der Einsparungen muss zu ihrer freien Verfügung bleiben.
2.3.5 Energiebeauftragter für städt. Liegenschaften
Sehr wichtig für eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Energiebewirtschaftung wäre die befristete Verpflichtung eines externen Energiebeauftragten, der fachmännisch alle städtischen Liegenschaften durchforstet. Weder das Sachgebiet Umwelt noch das Bauamt haben das erforderliche Ingenieurswissen bez. die Kapazitäten, um diese Aufgabe zu leisten. Erfahrungen in Ingolstadt und Augsburg haben aber gezeigt, dass sich der Aufwand für eine solche Investition innerhalb
weniger Monate lohnt – für den städtischen Haushalt und die Umwelt!
Es heißt also auch hier Farbe bekennen, wie ernst es uns ist mit unserer Verantwortung für ein ausgewogenes Klima, denn bis 2010 ist es
nicht mehr weit.
2.3.6 Förderprogramm zur Energieeinsparung
In diesem Zusammenhang unterstütze ich außerdem für das Haushaltsjahr 2005 den Vorschlag unseres Sachgebietes Umwelt, ein Modell zu übernehmen, das in Ottobrunn schon seit 2000 erfolgreich läuft.
Es fördert · Stromeinsparungen · sowie
Einsparungen bei der Wohnraumheizung und der Warmwassererzeugung wenn diese nachgewiesen werden.
Das ist ein Anreiz für alle Bürgerinnen und Bürger, umweltschonende Maßnahmen selbst durchzuführen.
Dieses Programm wäre ein wichtiger und mit Sicherheit lohnender Beitrag zum Klimaschutzbündnis und die Lebensqualität unserer
Kinder. Es wäre außerdem ein gut geeignetes Nachfolgeprojekt für unsere Solarförderung. Der Bau- und Umweltausschuss hat das Sachgebiet Umwelt damit beauftragt, die Details zu erarbeiten und den Antrag
dann erneut vorzulegen. Wir werden das vermutlich im Spätsommer tun.
3. Sonstiges
3.1 Waldfest
Ein allerletzter Punkt gilt dem Geretsrieder
Waldfest. Sie erinnern sich: Ich hatte früh die Idee zu einem solchen Fest und konnte sie durch die engagierte
Unterstützung vieler Menschen, vor allem auch durch das Sachgebietes Umwelt, 2002 zum ersten Mal realisieren.
Es ist tatsächlich gelungen, ganz viele verschiedene Organisationen und Menschen in dieses Fest mit einzubinden und spielerisch die
Bedeutung von Wald für uns Menschen begreifbar zu machen.
Auch 2004 wird es wieder ein Geretsrieder Waldfest geben, am Samstag, den 10. Juli und wie immer rund um die
Adalbert-Stifter-Hauptschule. Das erste Vorbereitungstreffen hat bereits stattgefunden und verspricht ein buntes, abwechslungsreiches Programm. Ich darf Sie deshalb alle einladen, an diesem Fest mitzuwirken oder sich einfach von dem neuen Programm überraschen zu lassen.
Wie immer wird der Erlös unserem Stadtwald zu Gute kommen. 2002 haben wir davon ein Nistkastenprojekt für die Umweltgruppen der Realschule und des Gymnasiums finanziert, seit 2003 fließt der Erlös in die Gestaltung eines Waldlehrpfades. Ich hoffe, dass wir die erste Informationstafel beim 3. Geretsrieder Waldfest schon besuchen können.
Sie sehen, meine Damen und Herren, es hat sich zum Thema Umwelt viel getan und noch viel mehr gibt es zu tun. Ich bitte
Sie alle im Interesse unserer Stadt herzlich um Ihre Unterstützung.
Zum Abschluss danke ich für Ihre Aufmerksamkeit.
Ich freue mich auf eine weiteres Jahr als Umweltreferentin und hoffe, auch Sie freuen sich auf eine weitere Zusammenarbeit mit mir.
Vor allem hoffe ich auf viele Anregungen, die durchaus auch konstruktiv kritisch sein dürfen. Wo hätten kritische Anmerkungen ihren
Platz, wenn nicht in der Politik?
Vielen Dank!
Brigitta Siepmann
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